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Im Stubaital laden zahlreiche Erlebniswege zum Wandern ein

Themenwege erzählen Geschichten, Höhenwege verlocken zu Hütten- und Gipfeltouren


21.05.2013

Das Stubaital in Tirol, unweit der Landeshaupt- stadt Innsbruck gelegen, bietet Berg- und Naturliebhabern eine malerische Landschaft mit 109 Dreitausendern und 80 Gletschern mit herrlichen Naturschauplätzen sowie originelle Einkehrmöglichkeiten mit typischer regionaler Kost. Die Schönheit und Vielfältigkeit der Natur im Stubaital lässt sich am besten beim Wandern erkunden.

Themenwege
verbinden dabei das Wandererlebnis mit wissenswerten Infos aus Natur, Geschichte und Kultur. Zahlreiche Wege sind einem ganz bestimmten Thema gewidmet und machen die Bewegung im Freien noch attraktiver. Auf eine spirituelle Reise begibt man sich z.B. am Besinnungsweg ins Pinnistal, vorbei an sagenumwobenen Quellen führt der Kapellen- und Quellenweg am Fuße der Serles und die Natur lernt man am Alpenpflanzenlehrpfad, sowie einem Naturlehrweg in der Schlick 2000 kennen. Am Stubaier Gletscher, wo im Winter Schifahrer über die Pisten wedeln, marschieren Wanderer in den Sommermonaten über den Gletscherpfad auf über 3.000 m.

Mit dem Lauf der Natur beschäftigen sich die neu eröffneten Geh-Zeiten-Erlebniswege und deren interaktive Stationen am Elfer in Neustift. Vier Wege mit den Bezeichnungen "Sonnenzeit", "Blütenzeit", "Zeit der Tiere" und "Steinzeit" thematisieren den Rhythmus der Sonne, der Vegetation und der Landwirtschaft, der Tierwelt in den Alpen, sowie den geologischen Zonen des Elfermassivs. Einen Teil dieser Wege und zugleich einen markanten Aussichtspunkt, stellt dabei die größte begehbare Sonnenuhr in den Alpen dar.

Wen es in höhere Gefilde zieht, der begibt sich am besten auf den 120 km langen Stubaier Höhenweg und wandert dabei von Hütte zu Hütte oder bewältigt bei einer Tagestour einzelne Streckenab-schnitte. Ebenfalls in einer Mehr-Tagestour oder in einzelnen Etappen begeh- und erlebbar sind die WildenWasserWege. Sie führen nicht nur an eindrucksvollen Schauplätzen vorbei, sondern besitzen mit dem Grawa Wasserfall auch einen gesundheitsfördernden Aspekt. Wie eine Untersuchung der medizinischen Privatuniversität Paracelsus ergeben hat, wirkt bereits eine Stunde Aufenthalt am Fuße des Wasserfalls äußerst positiv auf die oberen Atemwege. Um diese Wirkung so vielen Besuchern wie möglich näher zu bringen und erlebbar zu machen, wurde der Rundwanderweg am Grawa Wasserfall barrierefrei mit einer großzügigen Aufenthaltsplattform angelegt.

Bergbegeisterte können im Stubaital etliche Gipfel und Spitzen erklimmen und diese in ihr persönliches Gipfelbuch schreiben. Egal ob über Höhenwander- wege, Klettersteige, Klettergärten oder mit den vier Bergbahnen des Tales. In allen vier Himmelsrichtungen zeigen sich markante Gipfel und einzigartige Felswände. Die Serles, der Hausberg von Schönberg und Mieders, wurde schon von Goethe als der Hochaltar Tirols bezeichnet. Das Wahrzeichen der Schlick 2000 stellen die Kalkkögel - auch gerne als die Dolomiten Nordtirols bezeichnet - dar und in Neustift erhebt sich das imposante Bergmassiv mit Elfer, Zwölfer und Habicht. Über allen thronen die 3000er wie Zuckerhütl, Wilder Freiger oder die Stubaier Wildpitz am Talschluss des Stubais. Atemberaubende Ausblicke auf die Region und die imposante Bergwelt, ergeben sich bei einem Besuch der Aussichtsplattformen"TOP OF TYROL" am Stubaier Gletscher und "StubaiBlick" in der Schlick 2000.

Für’s leibliche Wohl nach einer ausgedehnten Wanderung sorgen die über 60 Hütten und Almen des Tales. Sie verarbeiten regionale Produkte zu kulinarischen Leckerbissen und erfreuen die Gäste mit allerhand ausgefallenen Kreationen, die es nur in den Stubaier Alpen zu verkosten gibt. Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Hüttenwirte, die gerne von ihrem Tal erzählen, lassen manch unvergessliche Stunde verbringen.

Weitere Infos finden Sie unter www.stubai.at.