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Piz Buin feiert 150 Jahre Erstbesteigung

Jubiläumsprogramm in Galtür von 10. bis 13. Juli


12.06.2015

Der 3.312 Meter hohe Piz Buin feiert am 14. Juli 2015 das 150. Jubiläum seiner Erstbesteigung. Der Piz Buin ist der höchste Berg Vorarlbergs sowie der dritthöchste Gipfel der Silvretta und markiert die Grenze zwischen Österreich und dem Schweizer Kanton Graubünden. In Galtür findet zu Ehren des Zweiländerberges von 10. bis 13. Juli ein alpines Programm statt, das den Bergriesen für jeden erlebbar macht.

Bei geführten Wanderungen durch die Silvretta zeigt sich der Dreitausender in all seinen Facetten. Für erfahrene Wanderer gibt es eine Gletschertour mit Steigeisen bis auf die Obere Ochsenscharte auf 2.970 Meter Höhe - die optimale Vorbereitung für die Hochtour auf den Piz Buin. Am 13. Juli 2015 steht die Besteigung des Jubiläumsberges auf dem Programm. Unter fachkundiger Anleitung geht es auf einem der bekanntesten Gipfelanstiege der Ostalpen über den Vermunt- sowie den Ochsentalgletscher und über eine leichte Kletterpassage hinauf auf den Piz Buin. Vom Gipfel eröffnet sich ein Panoramablick über hunderte Gletscher, vom Dom im Wallis über die Berner Alpen im Westen bis zu den Ötztaler Gipfeln im Osten.
Auch das Alpinarium in Galtür bietet ein Programm zur Jubiläumswoche an, wie eine Lesung "Geschichten über den Piz Buin" am 12. Juli 2015. Anmeldung für das Aktivprogramm sind bis 8. Juli 2015 unter www.galtuer.com möglich.

Am 14. Juli 1865 brach Kaufmann Johann Jakob Weilenmann aus St. Gallen gemeinsam mit seinem Kollegen Joseph Anton Specht aus Wien sowie zwei Bergführern - dem Paznauner Gamsjäger Franz Pröll und dem Viehhändler Jakob Pfitscher aus dem Passeiertal - um zwei Uhr morgens von der Alpe Großvermunt auf der Silvretta-Bielerhöhe auf. Über Vermuntgletscher, Ochsentalgletscher und Buinlücke schafften es die vier Bergsteiger in achteinhalb Stunden bis zum Piz Buin Gipfel und zurück. Beim "Steinmannli" hinterließ Weilenmann in einer Flasche eine Nachricht für nachfolgende Besteiger: "Das Auge schwelgt im Anblick der rings am Himmelssaum funkelnden Firne, das Herz fühlt sich ergriffen von der feierlichen Stimmung, die durch den unermesslichen Raum weht."