Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Wandern am alten Weg der Pferdeeisenbahn von Linz nach Tschechien

Im Pferdeeisenbahnmuseum kann man in die Zeit von anno dazumal eintauchen.


11.09.2013

Eine Route, die zur Biedermeierzeit Adeligen und Angehörigen des Bürgertums vorbehalten war, beschreiten Besucher heute auf dem rund 70 Kilometer langen Wanderweg entlang der ehemaligen Pferdeeisenbahn vom böhmischen Bujanov/Angern bis nach St. Magdalena in Linz. Als erste öffentliche Eisenbahn Europas war die Route zwischen 1832 und 1872 zwischen Budweis in Tschechien und St. Magdalena in Linz in Betrieb. Die Fahrt dauerte damals etwa 13 Stunden, sie war gefährlich und ungemütlich.
 
Wesentlich genussvoller geht es heute zu, wenn Besucher einen Teil der einstigen Route entlang der Originaltrasse erwandern: Der Weg, auf dem einst die Pferde trabten, lässt sich in elf Etappen von jeweils zwei bis vier Stunden Gehzeit bewältigen. Dabei ziehen die Wanderer durch schattige Waldwege, unter alten Viadukten hindurch, über Dämme und steinerne Brücken, mit weiten Panoramen in die hügelige Landschaft als Begleiter. Entlang der Strecke bitten freundliche Gastgeber zur Stärkung, und dank der Orientierungstafeln mit gelber Farbe und dem Symbol der Pferdeeisenbahn auf rotweißen Pflöcken bleiben die Wanderer immer am richtigen Weg. Über Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke informiert die Wanderkarte"Pferdeeisenbahnwanderweg", die beim Tourismusverband erhältlich ist.
 
Wer das Reisegefühl mit einem PS von anno dazumal erfahren möchte, kommt zum Pferdeeisen-bahnmuseum in den ehemaligen Gewölbestallungen des prachtvoll renovierten Stationsplatzes in Kerschbaum: Dort nehmen die Gäste in den Luxuswagen Hannibal II oder den Gesellschaftswagen Franz Josef Platz und erleben auf einem halben Kilometer langen, originalgetreu nachgebauten Trassenstück eine Nostalgiefahrt.
 
Weitere Infos unter www.muehlviertler-kernland.at und www.pferdeeisenbahn.at