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Österreichs Wanderdörfer sind das Tor zu eindrucksvollen Naturerlebnissen

Mehr als 2.000 Tourentipps und Infos zu etlichen Weitwanderwegen abrufbar.


04.04.2013

Raus aus den Federn! Noch schläft das Dorf, aber die Vögel zwitschern bereits. Der Aufstieg zum Gipfel in der morgendlichen Kühle führt vorbei an taunassen Almwiesen. Spätestens wenn die ersten Sonnenstrahlen die Bergkulisse in kräftigem Orange erleuchten und der Hüttenwirt bei einem traditionellen Frühstück mit selbstgemachtem Brot, Almbutter und anderen Leckereien aufwartet, weiß man, dass sich das frühe Aufstehen gelohnt hat.

Österreich steckt voller intensiver Naturerlebnisse, aber die schönsten liegen oft im Verborgenen und wollen erobert werden. Die von Österreichs Wanderdörfern vorgestellten "elementaren Naturerlebnisse" sind solche Juwele. Sie sind eine Einladung an den Wanderer, der eigenen Sehnsucht, ganz hoch oben oder ganz weit draußen zu sein, freien Lauf zu lassen und unvergessliche Momente im Einklang mit der Natur zu erfahren. Sie erzählen von besonderen, einzigartigen und anregenden Naturerlebnissen wie einem Spaziergang zwischen den Giganten der Alpen in Osttirol, dem Besuch beim Ursprung des Frühlings in Ramsau am Dachstein, der Reise in die Eiszeit im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen oder dem Frühstück am Berg bei Sonnenaufgang am Wilden Kaiser.

Das Wanderdorf präsentiert sich dabei als Startplatz in eine wild-romantische Natur mit stillen Bergseen, imposanten Berggipfeln, bizarren Felsen oder sanften Almwiesen. Es ist gleichzeitig Erlebnisraum und Basislager. Erlebnisraum in dem Natur intensiv erfahren werden kann. Als Basislager bereitet es auf das Naturerlebnis vor, dient aber auch als erholsamer Rückzugsort. Für eine garantiert hohe Wanderkompetenz aller Beteiligten sorgt die Qualitätssicherung durch das Österreichische Wandergütesiegel.
Wer Lust hat besondere Naturerlebnisse aus 42 Wanderregionen zu entdecken, findet diese im neuen Wanderdörferkatalog oder auf www.wanderdoerfer.at. Am Portal sind auch mehr als 2.000 Tourentipps in detaillierten Tourenblättern abrufbar und können komfortabel ausgedruckt werden. Kompetente Wanderbetriebe, buchbare Wanderangebote und ein Veranstaltungskalender rund um Brauchtum, Tradition, Kulinarik und Kultur aus den Regionen runden das Angebot ab.

Die alpine Wildnis hautnah erleben kann man z.B. bei Nature Watch-Touren im Alpenpark Karwendel. Das Karwendel mit seinen schroffen Kalkwänden, seiner faszinierenden Vegetation und smaragdgrünen Bächen ist bis heute als Naturjuwel erhalten geblieben. In Begleitung von ausgebildeten Guides und ausgerüstet mit eigens für die Wanderung entwickelten Ferngläsern von Swarovski Optik geht es auf Entdeckungsreise in die Welt von Murmeltier, Gämse & Co. Den Flug eines Adlers hautnah erleben, jede Feder sehen und gleichzeitig alle wichtigen Infos von einem Experten erfahren - das ist Nature Watch. Nähere Infos unter www.karwendel.org oder www.hall-wattens.at.

Für all jene, für die es beim Wandern ein bisserl länger dauern darf, bieten Österreichs Wanderdörfer ein über 11.000 Kilometer langes Netz an Weitwander- wegen mit rund 700 Tagesetappen in Höhenlagen zwischen 270 bis 3.700 Metern. Und jährlich werden es mehr. So erschließt z.B. seit dem Vorjahr der Lechweg in Vorarlberg eine der letzten Wildflusslandschaften Europas von der Quelle bis zum Fall. Über 125 Kilometer führt er vom Formarinsee in Lech am Arlberg bis zum Lechfall in Füssen.
Am "Wiener Alpenbogen" stellen sich auf 14 spannenden Wanderetappen alle großen Landschaftsbilder der Alpen vor: Über die Bucklige Welt als einzigartige Voralpenlandschaft zieht sich die rund 250 Kilometer lange Route weiter ins Wechselgebirge, mit seinen besonderen Almlandschaften - den Schwaigen - durch die bizarre und wilde Gebirgslandschaft der Rax, des Höllentales und über den Schneeberg in die wildromantische Myraschlucht.
Abwechslungsreich präsentiert sich auch der Alpe Adria Trail, der in seinen ersten Etappen direkt vom Fuße des majestätischen Großglockners vorbei an den Bergiganten der Hohen Tauern zum Millstätter See führt. Teile des Alpe Adria Trails zählen zum Millstätter See Höhensteig auf dem man hoch oben wandert, das klare Wasser des Millstätter Sees als stetigen Begleiter tief unten zu seiner Seite. Plätze mit Geschichte säumen den mit rubinroten Granatsteinen "gepflasterten" Weg. Den Sonnenuntergang genießen Wanderer bei einem Picknick am Sternenbalkon mit Ausblick auf den ruhenden See im Tal. Wem der tägliche Ortswechsel zuviel Abwechslung bedeutet, kann bequem von einem Standquartier aus verschiedene Tagesetappen erkunden.

Die tägliche Wegstrecke beim Weitwandern beträgt je nach zu überwindenden Höhenmetern zwischen 20 und 40 Kilometer. Bei einer derart sportlichen Herausforderung wandert man am besten mit wenig Ballast. Da es aber nicht jedermanns Sache ist mit sparsamem Gepäck unterwegs zu sein, bieten Österreichs Wanderdörfer eine Vielzahl von Angeboten mit inkludiertem Gepäcktransport. So kann man sich leichtfüßig und vor allem "unbeschwert" zum nächsten Ziel aufmachen, genießt aber gleichzeitig den Luxus des vollständigen Gepäcks.

Detaillierte Infos zu allen Weitwanderwege in Österreichs Wanderdörfern finden Sie unter www.wanderdoerfer.at.