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Neue Osttirol-Skitour: In 4 Tagen von Lienz bis auf den Großglockner

Einsame Täler, imposante Gipfel, urige Hütten, unberührte Tiefschneeabfahrten und der höchste Berg Österreichs


09.01.2018

Ab diesem Winter gibt es in Osttirol ein weiteres tolles Angebot für Skitourenfreunde: Die Skidurchquerung Hoch Tirol Süd führt in vier Tagen von der Bezirkshauptstadt Lienz durch die einsame Schobergruppe bis auf den Großglockner, den mit 3.798 Metern höchsten Berg Österreichs.

Um den Großglockner ranken sich viele Mythen und Heldengeschichten und er lässt seit jeher Bergsteiger- und Skifahrerherzen höherschlagen. Trotz seiner markanten und alles dominierenden Gestalt, ist der Großglockner ein idealer Skiberg und wurde bereits 1909 erstmals mit Skiern befahren. Im Winter 2017/18 gibt es nun erstmals eine neue Variante zur Besteigung des höchsten Gipfels Österreichs: die Skidurchquerung Hoch Tirol Süd. Sie ist gewissermaßen der "kleine Bruder" der bekannten Skiroute Hoch Tirol.

Auf vier Tagesetappen bekommen Tourengeher dabei das gesamte Spektrum einer vielseitigen Mehrtagestour geboten - einsame Täler, imposante Gipfel, urige Hütten und unberührte Tiefschneeabfahrten. Die Tour verläuft von der Bezirkshauptstadt Lienz über 30 Kilometer und gut 4.000 Höhenmeter durch die einsame Schobergruppe und gipfelt auf dem 3.798 Meter hohen Großglockner. Die viertägige Durchquerung ist bei den Kalser Bergführern von 29. März bis 1. April 2018 und auf Anfrage zwischen Anfang März und Mai ab 640 Euro pro Person buchbar. Im Angebot inkludiert sind eine Übernachtung mit Halbpension im Lucknerhaus sowie auf der Stüdlhütte und vier Tage geführte Skitour mit staatlich geprüften Berg- und Skiführern.

Die genaue Routenführung geht von Lienz durch das Debanttal, an der Lienzer Hütte vorbei und über kupierte Böden hinauf bis zur Gößnitzscharte auf 2.737 Meter. Eine kurze, aber schöne Abfahrt führt zum ersten Tagesziel, dem Winterraum der Eberfelder Hütte (2.346 m). Der zweite Tag steht unter dem Motto "einsame und wildromantische Schobergruppe": Durch das Tramer Kar führt die Tagesetappe auf den Gipfel des Gridenkarkopfes (3.031 Meter) im Nationalpark Hohe Tauern. Entlang einsamer Dreitausender und über unverspurte Abfahrten erreicht die Gruppe den Alpengasthof Lucknerhaus (1.948 m), wo bereits eine warme Dusche, die hauseigene Sauna und das Abendessen warten. Vom Lucknerhaus startet dann der Sturm auf den Großglockner. Über das Ködnitztal und die Lucknerhütte erfolgt am dritten Tag der Aufstieg bis zur Stüdlhütte auf 2.808 Meter. Den schönsten Blick auf die Südwand des Großglockners erleben die Tourengeher vom Gipfel der Schere (3.008 Meter). Die letzte Etappe über die schmale Firnschneide des Kleinglockners wird am vierten Tag, nach dem Aufstieg zur Erzherzog-Johann-Hütte, ohne Ski bewältigt und verlangt noch einmal Mut, begeistert aber dafür mit spektakulären Ausblicken.

Weitere Infos unter www.bergfuehrer-kals.at

Tipp: Von 25. bis 28. Jänner 2018 findet in Osttirol auch das 5. Austrian Skitourenfestival statt. Ein Wochenende lang dreht sich dabei im wildromantischen Villgratental alles um geführte Touren, Ausrüstung, Sicherheit, Fachvorträge und Filme. Stargast ist Extrembergsteiger Steve House.