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Fango-Therapie in Abano und Montegrotto Terme

Auf Kur im ältesten Thermalzentrum Europas


13.05.2011

Der Fango, ein heilkräftiger Mineralschlamm, bestimmt zusammen mit dem Thermalwasser das Leben im ältesten Thermalzentrum Europas in den norditalienischen Gemeinden Abano und Montegrotto Terme. Die Quellen waren bereits den Römern als Fons Aponi (Quelle des Gottes Aponus, der den Schmerz nimmt) bzw. als Aquae Patavinae bekannt.

Abano und Montegrotto Terme liegen direkt am Fuß der Euganeischen Hügel (Colli Euganei), einer Hügelkette vulkanischen Ursprungs. Umgeben von der Po-Ebene erheben sich die Colli Euganei wenige Kilometer südwestlich von Padua. Abano Terme ist mit seiner kleineren Schwesterstadt Montegrotto Terme quasi zusammengewachsen. Gemeinsam bilden die beiden Städtchen Italiens führende Kur- und Heilbäderregion, die neben einheimischen Gästen vor allem von Deutschen, Schweizern und Österreichern aufgesucht wird.

Das liegt nicht zuletzt am hyperthermalen Brom-Jod-Sole-Wasser, das in einem weitgehend unberührten Becken der Monti Lessini im Alpenvorland entspringt. In einer Tiefe von 2.000 bis 3.000 Metern sickert das Wasser etwa 25 bis 30 Jahre lang unter hohem Druck durch Kalkgestein. Dort wird es mit Mineralien anreichert und sprudelt am Ende seiner langen Reise ca. 87 Grad heiß aus dem Euganeischen Thermalbecken und damit direkt in die Kurzentren der sechs Hotelbetriebe von Abano Thermalcare®. Jeder einzelne dieser Betriebe verfügt über ein hoteleigenes Therapiezentrum. Mediziner und Therapeuten setzen das Thermalwasser dort etwa erfolgreich für Inhalations-, Wasser- und Fangotherapien ein.

Alle Therapiecenter in den Abano-Thermalcare®-Hotels bieten Fangotherapien an. Mit Aufzügen gelangen die Kurgäste bequem von ihren Hotelzimmern direkt zu den Kurbehandlungen. Die modernen Therapiecenter unterstehen jeweils einem erfahrenen Arzt, der jeden Gast vor Behandlungsbeginn einer Visite unterzieht. Dabei legt der Mediziner nicht nur jene Stellen fest, die zu behandeln sind, sondern bestimmt auch die Temperatur des Fangos, die Anwendungsdauer und die Anzahl der notwendigen therapeutischen Sitzungen. Jede Schlammtherapie wird grundsätzlich in vier Phasen abgewickelt: In der ersten Phase, der Fangopackung, trägt ein Fango-Masso-Therapeut eine drei bis zehn Zentimeter dicke Fangoschicht auf. Der Mineralschlamm hat eine Temperatur von bis zu 40 Grad Celsius. Der Therapeut hüllt den Körper anschließend in Leinentücher sowie Decken ein, um die wohlige Wärme möglichst lange zu konservieren. Eine Sitzung dauert bis zu 15 Minuten. In der zweiten Phase (Balneotherapie) taucht der Patient in das 36 bis 38 Grad warme Thermalwasser. Der hydrostatische Druck, die besonderen chemisch-physikalischen Eigenschaften und die Temperatur des Wassers entspannen die Muskulatur und lindern Schmerzen. Die chemische Zusammensetzung des Thermalwassers stimuliert hormonelle, biochemische und neurovegetative Prozesse im Körper und unterstützt so den Therapieprozess. Nach der Fangopackung und der Balneotherapie folgt eine 30-minütige Ruhephase, idealerweise liegend und gut zugedeckt. Die durch die Schlammpackung ausgelöste Reaktion setzt sich fort, die therapeutische Wirkung des Fangos hält an. In der abschließenden vierten Phase (Massotherapie) legt ein Physiotherapeut Hand an. Die wohltuende, therapeutische Massage fördert die Blutzirkulation, beseitigt metabolische Schlacken sowie Fettpolster und mobilisiert lädierte Gelenke. Außerdem wirkt sie ganzheitlich schmerzlindernd und fördert die Funktion der inneren Organe.

Die deutsche Kurärztin Christine Enthammer beantwortet in Diensten von Abano Thermalcare® individuelle E-Mail-Anfragen über die Infoseite www.abano
thermalcare.it
und erklärt auch in kurzen Videobotschaften, wie das Therapiekonzept Thermalcare® wirkt. "Wir stellen jedem Patienten ein maßgeschneidertes Gesundheitspaket zusammen“, erklärt Enthammer und fügt hinzu: "Weil Thermalcare® als hochwertiges Kurangebot anerkannt ist, übernehmen die Krankenversicherer mitunter sogar die Therapiekosten!“

Abgesehen von der klassischen Fangotherapie verstehen sich die Gesundheitsexperten von Abano Thermalcare® auf eine Reihe weiterer medizinischer Verfahren wie etwa Wasser- oder Inhalationstherapien. Alle Hotels im Verbund verfügen über eine eigene Abteilung für balneotherapeutische Inhalationen. Das Thermalwasser wird dort von Zerstäubern in feine Partikel zerteilt und so für Inhalationstherapien, Aerosoltherapien mit direktem Strahl, Insufflationen der Ohrtrompete oder für Nasenspülungen verwendet. Damit lassen sich akute oder chronische Atemwegserkrankungen wirkungsvoll bekämpfen.

Jedes der sechs Hotels in Abano und Montegrotto Terme verfügt über ein Thermalspa, das mit überdachten Pools und Freibecken ausgestattet ist. Damit hat jeder Gast die Therme in der eigenen Hotelanlage, Aquafitness inklusive. Ein Potpourri von Kosmetik- und Schönheitsritualen komplettiert das umfassende Angebot.

Weitere Infos finden Sie unter www.abanothermalcare.it.