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Hoteltipp: art-lodge am Verditz in den Kärntner Nockbergen

Boutiquehotel und private Galerie in einem


13.02.2014

Zwei Ex-Werber aus Düsseldorf haben sich mit der art-lodge einen Traum verwirklicht und auf über 1.000 m Höhe das erste Kunsthotel im Herzen Kärntens eröffnet. Ein architektonisch einzigartiges Projekt, das Kunst, Hotel und Gastronomie in einen neuen Einklang bringt. Katrin und Dirk Liesenfeld schufen damit ein echtes Hide-away für ihre Kunstsammlung - und für Individualisten, die keine Bühne brauchen, sondern Erholung in einem anregenden und persönlichen Umfeld suchen.

Wer urige Hüttenromantik sucht, wird sie hier nicht finden: Die art-lodge am Verditz in den Kärntner Nockbergen ist 4-Sterne Boutiquehotel und private Galerie in einem. Die Düsseldorfer Ex-Werbeprofis realisierten in einem 300 Jahre alten und komplett renovierten Bauernhof ihren persönlichen und lang gehegten Lebenstraum: "Wir wollten unsere Schätze schon immer ausstellen - aber nicht wie in einem Museum, sondern ungezwungen wie zu Hause", plaudern die ausgewanderten Kunstliebhaber.

Im Zuge der 364 Tage dauernden Renovierung entstanden im alten Gasthaus und der restaurierten Scheune zwei kleine Zimmer (für Einzel- oder Doppelbenutzung), ein Doppelzimmer, vier Superior Doppelzimmer und fünf Suiten - davon können drei als Familiensuiten mit jeweils bis zu drei Zimmern genutzt werden. Alle Zimmer sind in Design, Materialauswahl und Möblierung unterschiedlich. Den sonnigen Innenhof belebt jetzt ein neuer Bio-Pool, umgeben von einer Liege- und Aussichtsfläche und einem kleinen Wellness Haus im alten Tischlerschuppen (mit Sauna und Infrarotkabine).

Bereits in ihrer Düsseldorfer Zeit pflegten die Liesenfelds intensive Kontakte zur dortigen Kunstszene - ihre Sammlung mit Arbeiten von Studenten, Absolventen und natürlich auch die Werke bekannter Künstler haben sie mit nach Kärnten genommen. Die Sammlung wächst kontinuierlich und wird mittlerweile durch Arbeiten internationaler und insbesondere Österreichischer Künstler ergänzt. "Wir wollten heraus finden, wie Kunst im Urlaub auf Menschen wirkt und was dabei passiert", beschreibt Dirk den gemeinsamen Traum wie ein soziokulturelles Experiment: Bei Kunstaktionen und Musikveranstaltungen können Gäste und interessierte Besucher hautnah mit Kunst und Künstlern in Kontakt kommen, zum Beispiel beim "high-art cooking" oder "music and dinner" Events. "Das schöne ist, dass unsere Gäste völlig ungezwungen mit Kunst und Künstlern in Kontakt kommen und dass immer wieder wirklich interessante Bekanntschaften geschlossen werden", fügt er hinzu.

Dass man in dieser Atmosphäre für seine Gäste immer ein bisschen mehr leistet als erwartet wird, bemerkt der nervöse Großstädter schon bei der Anreise. Anstelle eines bürokratischen Check-in-Prozederes gibt es eine kleine Hausführung und Erklärung der Gästekühlschränke, aus denen man sich jederzeit kostenlos nach Lust und Laune bedienen kann. In der "Stube", die als Gästewohnzimmer dient, gibt es außerdem eine Nespresso-Maschine, Wasserkocher, Tee und etwas zum Naschen. Im ehemaligen Schweinestall zwischen rustikalen Steinwänden, Designmöbeln, Flat-TV und Kunst schläft es sich einfach saugut. Einige Duschbäder prangen noch im Retro-Orange der 1970er Jahre. Etagenbars mit Wasser, Bier und Wein laden zur Gratis-Selbstbedienung. Täglich bekocht Dirk die Gäste bis 13 h (!) mit Frühstück à la carte, an 4 Abenden in der Woche serviert er zudem Slowfood-Menüs mit Cross-over-Akzenten. Danach trifft man sich in der Stube beim exzellenten Hauswein zum Plausch. So entspannt wie zu Hause.

Von GEO SAISON, dem größten deutschsprachigen Reisemagazin, wurde die art-lodge übrigens zu einem der zehn schönsten Berghotels in ganz Europa gekürt. Doppelzimmer sind ab 110 Euro pro Nacht buchbar. Weitere Infos unter www.art-lodge.com.